Heimat gestalten statt sich zurückziehen

Auch wenn Matthias manches kritisch sieht, hat er sich eine Haltung bewahrt, die nach vorne schaut.

Er glaubt nicht, dass die großen gesellschaftlichen Fragen allein von oben gelöst werden. Veränderung beginnt für ihn dort, wo Menschen leben: in Familien, Nachbarschaften, Vereinen, Gemeinden und Dörfern.

Deshalb setzt er auf das, was jeder Einzelne beitragen kann. Ein freundliches Wort. Respekt vor anderen Meinungen. Hilfe, wenn jemand Unterstützung braucht. Oder einfach die Bereitschaft zuzuhören.

Wenn Matthias morgens aus dem Haus tritt, liegt die Natur direkt vor seiner Tür. Weite Wiesen, Felder, Wälder und der Himmel über Vorpommern gehören zu seinem Alltag.

In einem kleinen Dorf mit etwas mehr als 200 Einwohnerinnen und Einwohnern, lebt der 59-Jährige mit seiner Familie - er hat drei Töchter.

Er arbeitet als Bestatter, engagiert sich ehrenamtlich in der Kirche und beobachtet für den Deutschen Wetterdienst sogar täglich das Wetter.

Matthias beobachtet gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam. Besonders beschäftigt ihn die Frage, wie Menschen heute miteinander umgehen.

Er hat den Eindruck, dass soziale Aspekte oft hinter Leistung und wirtschaftlichen Interessen zurückstehen. Für die Zukunft wünscht er sich deshalb mehr Aufmerksamkeit für das, was Menschen zusammenhält:

Rücksichtnahme, Verantwortung und ein respektvolles Miteinander.

Gerade im Alltag erkennt er, wie wichtig diese Werte sind. Seine jüngste Tochter berichtet ihm immer wieder von Situationen im Schulbus, in denen gegenseitiger Respekt fehlt.

Solche Erlebnisse machen ihn nachdenklich, weil sie zeigen, wie schnell ein gutes Miteinander verloren gehen kann.

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Band, Posaunenchor oder Singen? Gemeinsam Musik zu machen, das schweißt zusammen. In den vielen Kirchengemeinden gibt es Chöre, Ensembles oder ganze Orchester. Sie freuen sich über weitere Musik-Fans.

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Mehr als 1000 Dorfkirchen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern. Sie prägen unsere Dörfer, ihre Plätze und auch unser Leben. Viele Kirchen brauchen ehrenamtliches Engagement, um sie zu erhalten. Es gibt viele Vereine und Stiftungen, die tatkräftige Unterstützung brauchen.

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Das sind wir: Nordkirche und Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern

Wir sind im Alltag für dich da

Nicht immer ist es einfach im Leben. Da ist es gut, wenn einem Menschen zur Seite stehen, ob mit einem offenen Ohr, praktischer Hilfe oder auch mal einem Gebet.

Seelsorge und Beratung bei Krisen und Konflikten

Junge Menschen beim Start in Schule oder Ausbildung begleiten

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Gerechtigkeit - das wünschen wir uns alle. Und es ist wichtig, dafür immer wieder einzustehen. Ob mit Worten oder Taten für die Menschen um uns herum.

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Kuren für Mütter und Mütter mit Kindern

Wir stehen für Gerechtigkeit

Vor Gott sind alle Menschen gleich: Egal welches Geschlecht, welche Herkunft oder welche Hautfarbe sie haben. Und mit welchen Fähigkeiten sie geboren wurden und leben, ist bei Gott auch egal. Jeder Mensch hat die gleiche Würde und die gleichen Rechte

Chancen und Integration von Menschen mit Behinderung

Rassismus hat in unserer Kirche keinen Platz

Wir sind alle verschieden

  • Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt

    „Wichtig sind Offenheit füreinander, Verständnis für die Sichtweisen anderer und ein gemeinsamer Blick auf eine gerechtere und friedvollere Welt.“ 

  • Bischof Tilman Jeremias

    „Die Grundidee der Solidarität geht davon aus, dass dort die besten Lösungen unserer Herausforderungen entstehen, wo möglichst viele beteiligt sind.“ 

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